Nov 27 2008
Der illegale Waffenhandel blüht
Beim illegalen Handel mit Waffen mischt die russische Armee groß mit
Das Militärcamp in Kolbasno wird scharf bewacht. Wer an dem Gelände in der Dnjestr-Republik anhält, wird von Soldaten verscheucht. Die Nervosität hat ihren Grund: Auf dem Gelände lagern rund 45.000 Tonnen Munition, die zu Sowjetzeiten hier gehortet wurden.
Nachts sollen allerdings mehrmals Lastwagen beobachtet worden sein, die das Munitionsdepot schwer beladen verlassen haben. Nachzuweisen ist das kaum - wer es behauptet hat, wurde meist ermordet. Denn seit der Abspaltung von Moldawien 1992 ist die “Republik Transnistrien” zu einem Brückenkopf der internationalen Mafia aufgestiegen. “Am Dnjestr liegt heute der größte illegale Waffenbasar Europas”, sagt Moldawiens Ex-Innenminister Viktor Catan.






















